UWC is an idea, not a movement

I love UWC. I do, believe me.

I love sitting at the river at night with 5 different people from 5 different continents.

I love discussing politics with friends, who are actually concerned.

I love the thrill that I get when I have the feeling, that I’m helping others in my service CAS.

But it’s a feeling, not more. It’s an illusion.

How do you suppose we can change the world, sitting in our nice castles with pools and medical centres, with gyms and big, green, blooming gardens?

Here in Mostar, we have no castle and no pool, no gym and no garden. We live, more or less, the way everyone lives here, on the edge of different ethnicities in a post-conflict zone. Sometimes we have no electricity, and when I look out of my window I see the front of a house, embellished by shells 20 years ago.

It is as close as a UWC can get to what it believes to be.

But it’s an illusion anyways.

How do you suppose we can change the world, if everyone around us sees us as stupid idealists, who have no clue of what is actually going on, disrespecting local taboos and culture.

We think we’re divine agents of peace, of equality, mutual respect, personal freedom and community building.

But we’re nothing, not with this attitude. If you want to call yourself a “leader”, a “peacemaker”, go on, but don’t expect others to worship you for it. Don’t expect “the poor” to thank you for your help, don’t expect the “ignorant” to change after you busted some of your big words, of your magnificent ideas on top of them. We are intruders here, and we have to earn our right to experience this place, not the other way round.

I love UWC. I truly do. The past year has been the best of my life.

I have enjoyed it.

I have had fun.

I liked discussing global politics.

I felt good, working for others.

Because that’s what it is about, in the end.

-originally published on uwclampoon.tumblr.com

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Winter

Unter mir breitet sich Berlin aus, durchzogen von gelben Lichterketten, besprenkelt mit tiefschwarzen Flecken, in denen ich gut bekannte Parks vermute. Das Flugzeug sinkt weiter, und ich erkenne eine S-Bahn, die sich wie eine leuchtende Raupe durch die Stadt schlängelt. Die Stimme des Piloten scheppert durch die Lautsprecher „Meine Damen und Herren, SEHR pünktlich erreichen wir nun unseren Zielflughafen Berlin-Tegel…“ Ich muss lächeln, in Bosnien hätte man sich eher den Fuß abgehackt als solche Worte auszusprechen.

Cultural Week

Der offizielle Trailer für unsere „Central- and Eastern European Cultural Week“. Eine Woche voller Plätzchen, Märchen, Tänze und Kartoffeln! Gekrönt wurde das ganze von dem sogenannten „Cultural Feast“, wo wir groß für die ganze Schule gekocht haben.

Project Week

Am Montag machte sich recht früh eine Gruppe von fünf Schülern mit dem Auto eines Lehrers auf den Weg zum Prenj-Gebirge nordöstlich von Mostar. Nach 40 Minuten gefährlich schaukeliger Fahrt über Landstraßen und Waldwege (selbstverständlich unangeschnallt- wir sind schließlich in Bosnien) begannen wir die Wanderung zur ersten Hütte, genannt „Bijele Vode“, weißes Wasser. Die vollen Rucksäcke (gepackt mit Schlafsäcke, Isomatten und Essen für die nächsten fünf Tage) hingen schwer an unseren Schultern, wir kamen recht mühsam voran.

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Nach zwei bis drei Stunden, beim Laufen hatte ich mein Zeitgefühl völlig verloren, gelangten wir an ein idyllisches Buchenwäldchen, durchzogen von gelben Plastikbändern, davor hing ein rotes Schild mit einem Totenkopf. „Pazi Mine“, Vorsicht Minen. Emil, der begleitende Lehrer, wies uns an, keinesfalls den gekennzeichneten Weg zu verlassen und einen Sicherheitsabstand von mindestens zwei Metern zwischen uns zu bringen. Wie viele Minen genau noch in dem Wäldchen liegen weiß niemand genau, ihre Bergung ist teuer und aufwendig- zu teuer für Bosnien Herzegowina im Moment. Der Weg ging steil, und eine aufgeregt-bedrückte Stimmung lag auf der Gruppe. Die gelben Bänder, die sich links und rechts von uns hinzogen, erzählten vom von vergangenen Schlachten und Opfern, von der Rücksichtslosigkeit des Krieges. Zugleich kam es uns absurd vor, dass dieser hübsche, einsame Wald eine Todesfalle (gewesen) sein sollte.     

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Nach einiger Zeit verließen wir die Minenzone, den Weg verlassen durften wir immer noch nicht, nur zur Sicherheit. Schließlich erreichten wir, mit schmerzendem Rücken und schmerzenden Füßen, die Hütte. Genauergesagt: das kleine Haus. Es war sehr hübsch, erhöht in einem Tal gelegen, mit Bänken ringsum und einer herrlichen Aussicht. Innen gab es unten eine kleine Küche und einen Raum mit mehreren Tischen und Bänken, oben ein paar Schlafzimmer. Es gab weder Elektrizität noch fließend Wasser, Toilette und Badezimmer war die Natur. 3 Minuten entfernt befand sich ein Trinkwasserloch mit einem Eimer, vor dem Abend mussten wir nicht nur die Wasservorräte auffüllen, sondern auch jede Menge Holz für den Ofen holen. Abends machten wir Couscous, geschlafen wurde möglichst dicht am wärmenden Feuer.

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Am nächsten Morgen machten wir uns früh auf zur zweiten Hütte. Der Weg wurde zunehmends gebirgiger und felsiger, wir verließen die Wäldchen und kamen in eine kargere, aber nicht minder schöne Landschaft. Das Wetter war gut, ebenso die Laune, und nach einigen Stunden anstrengenden Laufens, auf und ab über die Berge, vorbei an riesigen Felsbrocken, knorrigen Nadelwäldern und gelben Grasflecken, erreichten wir unser Ziel.

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Die zweite Hütte war noch einfacher und gemütlicher als die erste. Unten hatte sie eine Art Gemeinschaftsraum mit Ofen, Bänken und zwei Tischen, auf dem Dachboden haben wir auf Styroporplatten geschlafen. Emil hat das Haus gemeinsam mit einer großen Gruppe von Menschen gebaut, das Holz und alle anderen Materialien mussten sie eigenhändig heraufschleppen. Seitdem ist sie nie abgeschlossen und bietet Wanderern jeder Zeit ein Dach überm Kopf und ein paar Vorräte an Essen und Holz. Letzteres mussten wir jeden Tag aus dem Wald heranschaffen, an trockenen Ästen mangelte es aber nicht. Die geplante Klettertour zu den zwei Gipfeln fiel wegen des unregelmäßig schlechten Wetters aus, doch die kürzeren Ausflüge die wir auf die Umliegenden Bergspitzen machten waren ebenfalls wunderschön. Ansonsten verbrachten wir unsere Zeit mit lesen, Kartenspielen, und, was für mich die Hauptsache war: In der Natur zu sitzen und in die Berge zu schauen. Jeder für sich, seiner eigenen Einsamkeit lauschend. Diese Ruhe war für mich nach all dem Stress und der Beschäftigtheit der letzten Wochen sehr wohltuend und wichtig: Nicht reden, nur atmen und lauschen. Die Berge allein machen nicht glücklich: Sie zeigen nur, wie unwichtig unser persönliches Glück ist. Glücklich machen der monotone Rhytmus der eigenen Schritte, die Schönheit und Weite der Landschaft und die alles umhüllende, nur vom Rauschen des Windes und gelegentlichen Vogelrufen durchbrochene Stille.

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Der Rückweg war belegt von einer dichten Schicht weißgrauen Nebels und gelegentlichen Regenschauern. Wir gingen den ganzen Weg von der Hütte zum Auto (auf dem Hinweg hatten wir ja im ersten Häuschen Zwischenhalt gemacht), aber nicht zuletzt dank der leichteren Rucksäcke verging die Zeit wie im Flug und das Wandern fiel uns um einiges leichter. Die Wälder, auf dem Hinweg voll mit gelb-orangenen Blättern, waren in der Zwischenzeit entlaubt, es schien, als seinen wir im Spätsommer aufgebrochen und im Spätherbst zurückgekehrt. In den ganzen fünf Tagen haben wir abgesehen von uns Mitgliedern der Project Week keine Menschenseele gesehen, keine Autos, keine Häuser außer die, in denen wir geschlafen haben. Tatsächlich, es hätte eine Zombie-Apokalypse oder eine Pest-Epidemie ausbrechen können und wir hätten nichts gemerkt! Die Rückkehr in die Zivilisation bzw. die Residence und dem damit verbundenen Stress war demnach nicht ganz einfach: aufgeregte Schulemails die beantwortet werden müssen, Orgakram um den man sich kümmern muss, Wäsche machen und so weiter. Eines jedoch weiß ich sehr wohl zu schätzen: Die erste warme Dusche nach fünf Tagen ohne richtige Waschmöglichkeit war ein Genuss 🙂

Rugby

Heute wurde auf einem Fussballplatz das alljährliche Rugby-Turnier zwischen den Residenzen ausgetragen. LEIDER hat Susac zum ersten Mal in der sechsjährigen Geschichte des UWC-Rugbys Musala besiegt und zwei Schüler haben sich etwas gebrochen, aber das mindert den Spaß keineswegs! Ich sage also nur drei Dinge: Matsch, Gebrüll und aufgeschürfte Knie!

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Aviv und Shawn (aus Israel und Deutschland, beide sogenannte „Sushis“ (in Susac wohnhaft)) haben außerdem ein wunderbares Video zusammengestellt. Es dokumentiert zwar vorallem den für uns Musalians sehr schmerzhaften Sieg Susacs, ist aber dennoch lustig anzusehen:

https://www.youtube.com/watch?v=NGex8ySGUUg&feature=youtu.be

18 Tage

Seit  meiner Ankunft sind schon 18 Tage vergangen. Ich weiß inzwischen zwar, wann die beste Zeit zum Duschen ist, kenne immerhin drei Viertel aller Namen und habe mich an Ruinen und streunende Hunde auf dem Schulweg gewöhnt, aber Normalität ist hier in Mostar noch nicht eingekehrt.

Was also ist in den vergangenen 18 Tagen geschehen? In der ersten Woche war die sogenannte „Induction Week“, für die unsere Secondyears alle möglichen Veranstaltungen und Ausflüge geplant haben. Leider überraschte uns bald der berühmt-berüchtigte Mostarische Regen, dabei klingt das Wort Regen an dieser Stelle fast zu sanft: Es war, als würde sich der Himmel plötzlich öffnen und unendlich viele Krüge mit klarem Wasser über der Stadt auskippen, das mit mächtigem Grollen und Trommeln die Straßen in Flüße, die alte Brücke in eine Rutsche und Wiesen in Seen verwandelte. Somit ist ein Teil der Aktivitäten im wahrsten Sinne des Wortes „ins Wasser gefallen“ bzw. wurde durch gemütliche Filmabende in den Residences ersetzt. Und ehrlich gesagt war mir das auch ganz Recht: Sicher, auf einiges hatte ich mich sehr gefreut, aber auf sich allein gestellt, in einem fremden Land und einer fremden Kultur in einen bunt zusammengewürfelten Haufen von Jugendlichen aus aller Welt geworfen zu werden ist allein schon ereignisreich (und anstrengend) genug. Insofern war ich über die Zeit, die ich zum Lesen, schlafen, Spazierengehen und gemütlich in der Residence sein hatte, ganz froh.

Ein Erlebnis möchte ich gern noch mit euch teilen:

Am Sonntag früh hat bei vielen von uns der Wecker zu einer fürs Wochenende ungewöhnlichen Stunde geklingelt: Der alljährliche Rafting-Trip stand an. Rafting- das ist eine Mischung aus Kajak- und Schlauchboot fahren, und der Ausflug ist für viele eines der schönsten Erlebnisse des Jahres. Ein quietschender Bus wartete vor der Schule und- nachdem die Tür mit etwas Gewalt doch geschlossen werden konnte- machte sich mit uns als Insassen auf den Weg zu einem kleinen Ort an der Neretva. Irgendwann stieg ein Herr fortgeschrittenen Alters in den Bus und erzählte- von dem Beginn seines Raftingunternehmens, vom Krieg, von Legenden die sich um den nahegelegenen Berg und den wilden Fluss ranken. Schließlich erreichten wir einen kleinen Parkplatz an einem Abhang. Wir erhielten Neoprenanzüge (meiner war mir mindestens 3 Größen zu groß) und spezielle Schuhe (ich hatte zwei linke). Raften selbst macht großen Spaß. In Gruppen von sieben rasten wir unter Anleitung eines Skippers in Schlauchbooten über Stromschnellen, stürzten kleine Wasserfälle hinab, und durchruderten mit vereinter Kraft stille Gewässer. Die Landschaft ringsherum war spektakulär- tiefe Schluchten, Wälder, Berge und Stränder säumten unsere Fahrt, und nach ein paar Stunden hielten wir auch an einem Strand- und stürzten uns ins Wasser. Die Strömung war so stark, dass man sofort mitgerissen wurde und aufpassen musste, rechtzeitig wieder ans Ufer zu hechten. Der eigentliche Höhepunkt war aber kulinarisch: die Skipper haben gemeinsam frische Fische überm Lagerfeuer gegrillt die (mit Brot und Zitrone) mit bloßen Händen verschlungen wurden. Ich übertreibe nicht wenn ich sage, dass das der beste Fisch war, den ich in meinem ganzen Leben gegessen war. Vielleicht liegt es am langweiligen Kantinenessen, vielleicht liegt es an der frischen Luft und Bewegung, aber ich freue mich jetzt schon allein auf diesen Fisch im nächsten Jahr! Nach zwei weiteren Stunden im Schlauchboot erreichten wir das Haus des „Chefs“. Dort konnten wir uns aus den Neoprenanzügen schälen, abtrocknen und in warme Klamotten hüllen. Außerdem hat die Frau des „Chefs“ ein weiteres köstliches traditionell-bosnisches Mahl zubereitet. Schließlich, gegen Abend, setzten wir uns satt, zufrieden und nicht mehr ganz so durchgefroren in den Bus und fuhren zurück nach Mostar.

Ankommen

Dass ich mich wirklich auf den Weg gemacht habe wurde mir erst richtig klar, als ich im Flugzeug von Kölln/Bonn nach Sarajevo saß, erte serbokroatische Wortfetzen hörte und unter mir die hügelige, samtgrün bewaldete Landschaft Bosniens dahinfloss. Die Reise war ereignislos, am Flughafen wurde ich gemeinsam mit zwei Niederländerinnen und drei Israelis von einem Fahrer abgeholt, der uns in einem Van der OSCE zu unseren Residences brachte. Auf der zweistündigen Fahrt drehte sich das Gespräch um die israelische Wehrpflicht und verschiedene Schulsysteme, zwischendurch sah man auch einfach aus dem Fenster auf dichte Wälder, neue und noch immer zerstörte Häuser und die bestechend blau-grüne Neretva.

Als wir endlich in Musala, meiner Residence, ankamen, wurden wir freudig-aufgeregt von den Secondyears erwartet: Das Halloichbinmarieausdeutschlandschöndichkennenzulernen-Spiel begann. Jemand half mir, meine schweren Koffer in den zweiten Stock zu wuchten, ich traf meine Roommate und richtete mein Zimmer ein. Die Ankunft verlief zu schnell und hektisch um mit großen Gefühlen verbunden zu sein, aber als ich zum ersten Mal an diesem Tag allein in meinem Zimmer war, tief durchatmen und meine Gedanken sortieren konnte, merkte ich, dass vor mir zwei außergewöhnliche Jahre liegen, die mich vermutlich mehr verändern, aber auch mehr fordern werden als ich es mir bisher hatte vorstellen können.

Flugzeug

Ready to go?

Morgen um diese Uhrzeit werde ich in Mostar sein!

Ich habe fertig gepackt und die Koffer sind bis zum Platzen gefüllt. In den letzten zwei Stunden, während ich verstreute Strümpfe und Bücher zusammengesammelt habe, ist die Nervosität und auch ein bisschen Angst über mich hereingebrochen wie ein Mostarischer Regen über der der alten Brücke. Plötzlich kommt mir die Frage, worauf zum Teufel ich mich hier überhaupt eingelassen habe. Ob ich genug Zeit in Berlin mit meinen Freunden und meiner Familie hatte, ob ich diese Zeit gut genug genutzt habe und, nicht zuletzt, ob ich bereit bin, mein Elternhaus zu verlassen. Versteht mich nicht falsch: ich freue mich immer noch auf das UWC, nur eben mit zitternden Händen und pochendem Herzen. 

Jetzt ist es vermutlich Zeit, vor meiner Abreise noch ein wenig Schlaf zu bekommen. Die prallen Koffer nicken mir freundlich zu und der leere Schrank lächelt wie zum Abschied. Ich weiß nicht, was mich in den nächsten zwei Jahren erwartet, aber danach wird vermutlich kaum etwas so sein wie zuvor. Trotzdem ist es wichtig und gut zu wissen, dass sich einige Dinge nicht verändern, und dass ich hier Freunde und Familie habe die mich lieben und an mich denken 🙂

Der erste Beitrag

Im Moment ist es schwer, mein Zimmer zu durchqueren. Auf dem Boden liegen durcheinander geworfen Bücher, Kleidung, Dinge, die ich unbedingt mitnehmen will und unendlich viele To-Do-Listen. Die aktuelle erstreckt sich über 2 Seiten und erinnert mich vorwurfsvoll daran, wie viel ich noch zu tun habe. Aber anstatt sie Punkt für Punkt abzuarbeiten, oder zumindest einen Gang vom Bett zum Schrank freizuschaufeln, sitze ich am Computer und schreibe meinen ersten Blogbeitrag (zugegeben, das steht sicherlich auch auf einer meiner Listen).

In 14 Tagen werde ich mich in ein Flugzeug setzen, das von Berlin-Tegel zum Flugplatz in Sarajevo fliegt, wo mich Secondyears abholen und zu meiner neuen Schule nach Mostar, einer Stadt im Süden Bosnien-Herzegowinas, bringen werden. Bis vor zwei Tagen kam mir dieser Aufbruch wie in weiter Ferne vor, irgendwie irreal und doch  Ziel und Zentrum all meiner Gedanken und Vorbereitungen. Gestern bekam ich schließlich (nach langem Warten und Bangen) eine Email von meiner zukünftigen Schule, die mir meine Residence und meine Roommate mitteilte. Es traf mich wie ein Schlag: Nur noch 15 Tage, dann wird alles was mir hier wichtig scheint zurückbleiben und ich werde ein neues Leben beginnen, in einem fremden Land, umgeben von fremden Menschen und einer fremden Sprache. Von diesem Abenteuer möchte ich- für Freunde, Verwandte und Interessierte- auf diesem Blog berichten.